17.09.2019 | Specials Black Sabbath: 10 Fakten über den Metal-Meilenstein "Paranoid"

Mit Paranoid sollten Black Sabbath die Rockwelt für immer verändern. Dabei wurden sie zuvor noch von ihrem engsten Umkreis ausgelacht.

  • Am 18. September 1970 brachten Black Sabbath mit Paranoid eines der einflussreichsten Alben für den Heavy Metal heraus. Hier haben wir zehn spannende Fakten zum Durchklicken für euch -->

    Am 18. September 1970 brachten Black Sabbath mit Paranoid eines der einflussreichsten Alben für den Heavy Metal heraus. Hier haben wir zehn spannende Fakten zum Durchklicken für euch -->

    Foto: Vertigo Records
  • 10 Fakten über Paranoid von Black Sabbath
  • 10 Fakten über Paranoid von Black Sabbath
  • 10 Fakten über Paranoid von Black Sabbath
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  • 10 Fakten über Paranoid von Black Sabbath
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  • 10 Fakten über Paranoid von Black Sabbath
  • 10 Fakten über Paranoid von Black Sabbath

So richtig wussten Black Sabbath wohl nicht, was sie taten, als sie ihr Meilensteinalbum Paranoid im Studio einspielten. Geezer Butler sagte einmal: "Wir wollten kein Heavy Metal-Album von Song 1 bis Song 10 einspielen", erinnert sich der Bassist an die Zeiten, wo es das Genre ja auch noch gar nicht so richtig gab. "Wir mochten einfach Variationen, das war wohl einer dieser Beatles-Einflüsse."

Ausgerechnet die Beatles, die eine Generation an Hippies inspiriert hatten, die die Mitglieder von Black Sabbath so ankotzten. Dabei war die Einstellung der Band gegenüber Krieg und der wirtschaftlichen Situation im England der 60er und 70er Jahre durchaus ähnlich. "Viele Sachen liefen in der Welt schief und niemand sagte irgendetwas dagegen", so Butler. Doch statt auf Trommelkreise und Friedensfeste, setzten Black Sabbath auf knallharten Rock und erfanden dabei den Heavy Metal.

Die frühen Jahre von Black Sabbath waren ein regelrechter Dauerlauf zwischen Bühne und Studio. Nachdem sie im Februar ihr selbstbetiteltes Debütalbum veröffentlicht hatten, gingen sie sechs Wochen auf Europa-Tour und verschwanden direkt wieder im Studio. Vielleicht ein Segen, denn so waren Ozzy Osbourne, Tony Iommi, Geezer Butler und Bill Ward perfekt aufeinander eingespielt. 

In nur sechs Tagen klopften sie die Scheibe unter Live-Bedingungen ein. Für diesen Umstand muss man auch Produzent Rodger Bain danken, der sich als Einziger bereit erklärt hat, die Band so arbeiten zu lassen. Bain war es auch, der die potenzielle Energie der Riffs von Tony Iommi und dem Rest der Band herauskitzeln konnte. Bei einer Mittagspause kam der Gitarrist auf die Melodie von "Paranoid", rannte zurück ins Studio und spielte sie seinen Kollegen vor. Die Nummer war als Füller für das Album gedacht, wurde aber zum Mega-Hit der Band.

Am 18. September 1970 stand Paranoid in den Läden - heute ist es wohl das einflussreichste Album auf den Heavy Metal. Songs wie "War Pigs", "Paranoid" und "Iron Man" ließen die Sabbath-Fanbase ins Unermessliche wachsen - auch weil die jungen Leute, die ihr Glück eben nicht in Love, Peace and Happiness fanden, ein Ventil bekamen. Waren Black Sabbath doch irgendwie auch vier von ihnen!

"Unsere Familien glaubten überhaupt nicht an uns und unsere Freunde lachten uns aus, dass wir nie erfolgreich sein würden, mit dem was wir machten. Das brachte uns noch näher zusammen", verriet Geezer Butler dem Magazin Loudwire einmal. Sie bewiesen allen das Gegenteil. Die Kritiker, die ihr erstes Album noch zerrissen hatten, verstummten nach und nach und Black Sabbath wurden zu einer der größten Bands der Welt.

Der Stein, den Paranoid ins Rollen gebracht hat, ist bis heute nicht aufzuhalten - wir feiern dieses Album heute mit spannenden Fun Facts und dem passenden Sound auf ROCK ANTENNE.